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Nach Annemarie Nickelsen, Thomas Heinsen und Thomas Jannsen wurde
jetzt der vierte Kulturpreis des Ostermooringer Friesenvereins im
Andersen Haus an den Kassenwart Hans–Adolf Oldsen verliehen.
Das Kuratorium des Andersen Hauses hatte sich aus den Vorschlägen vom
Kulturausschuss für Oldsen entschieden. Wie der Laudatio des
Ehrenvorsitzenden der Ostermooringer Thomas Heinsen zu entnehmen war,
kümmert sich der Kassenwart seit 23 Jahren akribisch um die Finanzen des
weit über 500 Mitglieder zählenden Vereins. „ Hans Adolf Oldsen hat zur
Erfolgsgeschichte unseres Vereins wesentlich beigetragen,“ unterstrich
Heinsen, der Oldsen seit der gemeinsamen Grundschulzeit in Risum
Lindholm kennt.
„ Die wilden Buben von einst heirateten und wurden mit fortschreitendem
Alter sittsam.“ Thomas Heinsen:“ Heute genießen wir die Zeit mit unseren
Familien.“ Oldsen lebe und pflege in hohem Maße mit seinen Angehörigen
das friesische Brauchtum und die friesische Sprache. „ Der Ostermoringer
Friesenverin liegt ihm bis heute am Herzen“, unterstrich Thomas Heinsen,“
Hans Adolf Oldsen gehört zu den Menschen im Verein, die stets gern
mitgezogen haben am gemeinsamen Strang zum Wohle ihrer Mitmenschen.“
Dem 1. Vorsitzenden Hauke Friedrichsen fiel dann die Aufgabe zu, Hans
Adolf Oldsen die Ehrennadel ans Revers zu heften und ihm eine Urkunde zu
überreichen „ für seinen Einsatz um die friesische Sprache und Kultur
sowie seine großen Verdienste für den Verein und das „ Kulturzentrum
Andersen Haus.“
Wie Bürgermeister uns Amtsvorsteher Hauke Christiansen erklärte, „ hat
dieser Mann viel für die Gemeinschaft und Zusammenhalt im Ort getan.“
Den mit der Auszeichnung verbundenen Scheck im Höhe von Euro 500,-
spendete Hans Adolf Oldsen spontan dem Kindergarten für den Friesisch -
Unterricht. Das rechneten ihm nicht nur die Gäste und Vereinsmitglieder
hoch an, auch die Lütten von „ Latje Loosche“ mit ihrer Leiterin Ute
Hansen und Linda Matthiesen als Gitarrenbegleiterin taten ihre Freude
kund mit fröhlich gesungenen Liedern. Die musikalische Umrahmung des
Festes lag in den Händen von Tanja Gutauskas, ihren eigen beiden
musikalischen Kindern und einigen jugendlichen Schülern.
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