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Führung
durch das Andersen-Hüs |
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Das Uthlandfriesisches
Landhaus wurde 1723 fertiggestellt. |
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| Die Mägdekammer wurde mit einer Küche ausgestattet, für die Bewirtschaftung des oberen Hausteils. | |
| Im Kellergang ist der große Backofen erkennbar, auf dem einige der gesammelten alten Gegenstände aus dem Haushalt stehen. | |
| Unter der Kellerluke sind die Stufen zu dem geräumigen Keller mit seinem Gewölbe. Einem angrenzenden Kartoffelkeller mit Einfühlluke von oben und ein gemauerter Pökelbehälter. | |
| Die Kellerstube beeindruckt durch die erhaltenen Türen und die Front des Lukenbettes. In diesem Raum schliefen die Kinder, und wir finden eine Wiege, die nach ihrer Restaurierung aus Schnatebüll an ihre Heimstatt zurückgekehrt ist. Sie ist 250 Jahre alt. In dem Klinkbeschlag der Tür zum Pesel ist die Jahreszahl 1619 eingearbeitet. Der Raum soll die Bibliothek des Hauses werden. | |
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Der Pesel dient heute als Sitzungszimmer. Neben der Brauttür steht das älteste Möbelstück des Hauses, eine Truhe von 1647. Die Wandfliesen im Pesel und in der Dörnsch haben einen Wert von ca. 25.000,- DM. Das Tablo über dem Bilegger ist eine von 5 Gleichen, die wieder hergestellt worden sind. Die Fliesen sind ein Geschenk der Stiftung Nordfriesland und stammen aus dem alten Meiereihaus in Ostenfeld. |
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| In der roten Stube finden wir Möbel aus Klockries, aus der Zeit um die Jahrhundertwende. In dem Wäscheschrank befinden sich besonders schöne, alte Handarbeiten. Zu beachten sind die Uhr, das Wandbord, das Türblatt zum Flur und das alte Spinnrad in der Ecke. | |
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Die Ausstattung des Stalles ist so übernommen worden, wie sie vorgefunden wurde. In den Boxen wurden Bänke, Tische und Heizkörper eingebaut, um den Gästen einen angenehmen Aufenthalt in besonderer Atmosphäre zu bieten. Im Schweinestall wurde eine Küche installiert, und in dem Pferdestall ist eine Galerie entstanden für Ausstellungen sich abwechselnder Künstler. Auf der Tränke neben der Pumpe, die übrigens aus einem Stück gehauen ist, stehen Bücher zum Verkauf, die der Verein zum Teil selbst verlegt. |
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In der Scheune ist ein Theater entstanden mit 120 Sitzplätzen und einer großen Bühne. Sie ist der kulturelle Mittelpunkt des Hauses, für Volkstanz bis Theater und Musik aller Stilarten, von Moderner bis Klassik. Die Gruppen des Vereins haben hier ihre Übungsabende und Auftritte. Es wird plattdeutsch, deutsch und friesisch gesprochen. So trägt das Gesamtkonzept erheblich zum Erhalt der friesischen und plattdeutschen Sprache bei und bringt durch Vorträge und Lesungen, bis hin zur Modenschau, eine breite Palette interessanter Veranstaltungen. Das Haus ist ein Kulturzentrum und hat nebenbei musealen Charakter. |
| Der Dachboden dient dazu, alte Gerätschaften und sonstige Gegenstände den Besuchern zu zeigen | |
| Im Giebelzimmer befindet sich ein Schlafraum, der mit alten Möbelstücken und Details eingerichtet ist. Außerdem befinden sich noch ein Bad mit Toilette und der Heizungsraum in diesem Teil des Dachgeschosses. | |
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Im Dachgeschoss ist das Dorfarchiv untergebracht. Es beherbergt Materialien und Unterlagen aus der Geschichte Risum-Lindholms, die in den letzten 25 Jahren zusammengetragen worden sind, unter anderem zur Vergangenheit der Vereine und Institutionen, aber auch der Häuser und Menschen des Dorfes sowie die Literatur des Frasche Feriin for e Ååstermååre. |
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